Liturgische Bausteine
Ich habe den HERRN gesehen
1. Lesung: Apg 2, 42-47
2. Lesung: 1 Petr 1, 3-9
Evangelium: Joh 20, 19-31
Die Gläubigen waren ein Herz und eine Seele … keiner litt Not (Apg. 4,32.34). Eine ziemlich ideale Schilderung der ersten Gemeinschaft der Freunde und Freundinnen Jesu, wie sie uns die Apostelgeschichte schildert. Gleich in den ersten Wochen und Monaten nach Jesu Tod und Auferstehung gab es diese regelmässigen Treffen zum Andenken an Jesus. Und auch wir stehen in dieser Tradition, wenn wir jetzt miteinander Eucharistie feiern.
Nicht immer sind wir stark als Gemeinschaft • Herr, erbarme dich.
Aber Jesus feiert mit uns • Christus, erbarme dich.
Denn er ist auferstanden • Herr, erbarme dich.
Gott, du Vater und Mutter allen Lebens. Jesus unser Bruder lebt! Er ist der Beginn unserer Glaubensgemeinschaft. Und Thomas mit seinen Zweifeln und Fragen zur Auferstehung passt in unsere Zeit der Aufklärung und der Säkularisation. Mach dich spürbar in uns, dann können wir glauben und leben mit Jesus, unserem Bruder. Amen.
Gott, unser Vater und unsere Mutter. Wir feiern Jesu Leben und Auferstehung. Mit ihm bitten wir:
1) Für unsere Glaubensgemeinschaft auf der ganzen Welt:
Liebe, Friede und Freundschaft mögen stärker sein als
Probleme mit Sprache, Hautfarbe und fremder Mentalität.
2) Wir denken an die Menschen in Ländern des Krieges, der wirtschaftlichen Not, und der Unterdrückung der Freiheit:
Wir bitten um Einsicht und Menschlichkeit der Verantwortlichen.
3) Für die Menschen im Nahen Osten, da wo Jesus gelebt und gelitten hat, wo er aber auch zu neuer Hoffnung auferstanden ist: Gib allen ehrlichen Friedenswillen.
4) Für unsere Kranken zu Hause, in den Pflegeheimen oder Spitälern: Gib ihnen die nötige Gelassenheit und Linderung durch gute Menschen, die sie betreuen, und unseren Verstorbenen gib Heimat bei dir.
Du bist ein Gott des Lebens. Du hast uns Hoffnung auf unzerstörbares Leben geschenkt. Dafür loben und preisen wir dich. Amen.
Vor uns stehen Brot und Wein, wichtig für den Leib.
Bei uns aber ist Jesus, weil er nicht im Tod geblieben ist.
Sein Wunsch des Friedens möge sich für alle Menschen erfüllen.
Darum beten wir mit Jesus, unserem Bruder. Amen.
Wir danken für die Erzählung des Evangeliums, dass der auferstandene Jesus mitten unter seine Vertrauten trat. Sein Gruss „Der Friede sei mit euch“ soll auch in die Zeit von heute gesprochen werden.
Grosse und überbewaffnete Mächte bringen Krieg in die Welt. Sprich dein Friedenswort in die Herzen der Mächtigen.
Die ideale Gemeinschaft wie sie in der Apostelgeschichte geschildert wird, ist ein Aufruf an die Kirche. Wir sollen es dieser Gemeinschaft gleichtun und der Welt ein Beispiel geben.
Und wenn Thomas gezweifelt hat bis er selbst den Auferstandenen sah, ist er eine Ermutigung für alle, die nach Glauben ringen, um dem Leben Sinn zu geben.
Wir danken dir für alles, was uns hoffen macht in dieser Zeit: für das Teilen des Brotes, für das leere Grab und die Treue der Maria aus Magdala.
So singen wir voll Freude:
Sanctus
In der letzten Nacht seines Lebens hat Jesus mit denen, die zu ihm gehörten, das Pascha gefeiert, die Befreiung aus der Abhängigkeit, die Hoffnung auf ein neues Land.
Darum bitten wir dich: Sende deinen Geist über Brot und Wein, damit Jesus in unserer Mitte gegenwärtig wird.
Denn am Abend vor seinem Leiden nahm er beim Mahl das Brot und sagte dir Dank, brach das Brot, reichte es den Seinen und sprach:
Nehmt und esst alle davon:
Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
Ebenso nahm er den Kelch mit Wein, dankte wiederum, reichte ihnen den Kelch und sagte:
Nehmt und trinkt alle daraus:
Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes in meinem Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Befreiung von Angst und Schuld.
Tut dies zu meinem Gedächtnis.
Geheimnis des Glaubens
Gott, du willst das wahre Leben! Lege das neue Leben auch in uns hinein. Auf dass wir ihm Sorge tragen und es wärmen. Wer liebt, lebt in Gott und Gott in ihm/ihr.
Wir bitten um Gottes Segen über alle Menschen, ganz besonders aber über alle Gläubigen: über alle, die durch ihre Teilnahme die Kirche erhalten, über alle, die eine Führungsverantwortung einnehmen,
über den Papst … und Bischof …
Wir denken an die Menschen, die uns nahe gestanden sind und schon gestorben sind. Vor allem aber an die, um die wir immer noch im Herzen trauern. ……
Wir wollen uns mit dir, Gott, zusammentun und gemeinsam den Kranken beistehen, die Traurigen nicht alleine lassen, die Fremden einladen, die Ängstlichen ermutigen und die Kirche erneuern.
Zusammen mit Maria von Magdala wollen wir es hinaus rufen: Jesus lebt! Und dafür loben wir dich.
A Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Gott der Liebe und Schöpfer aller Dinge. Das friedliche Zusammensein war der Beginn der Kirche. Zweifel gehören zum Menschsein in Freiheit. Das sehen wir schon bei Thomas. Wir beten für und um die wahre Gemeinschaft, für Frieden und wahren Glauben. Das erbitten wir mit Jesus, dem Bruder und Herrn. Amen.
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