Liturgische Bausteine
Winzer im Reich Gottes
1. Lesung: Jes 5, 1-7
2. Lesung: Phil 4, 6-9
Evangelium: Mt 21, 33-44
Die Lesung aus dem Propheten Jesaja ist eine böse Drohung an einen unfruchtbaren Weinberg. Damit meint der Prophet den Weinberg Israel. Gott hat diesen Weinberg gepflanzt, doch er bringt nur saure Beeren.
Deshalb wird der Weinberg Israel zur Öde werden. Der Prophet ahnt damit den Untergang des Nordteils von Israel. Der Grosskönig von Assur wird dieses Gebiet 722 v.Chr. einnehmen und zur Assyrischen Provinz machen.
Die Trauben unseres Herzens sollen Gott und die Menschen erfreuen.
Wir bemühen uns gute Winzer zu sein • Herr, erbarme dich.
Manchmal sind wir aber müde • Christus, erbarme dich.
Mit Jesus können wir auferstehen • Herr, erbarme dich.
Gott, Vater und Mutter aller Schöpfung.
Der Prophet Jesaja vergleicht Israel mit einem Weinberg
und der Sorge Gottes um diesen Weinberg.
Jesus greift das Beispiel des Weinbergs auf und erzählt von schlechten und guten Pächtern.
Hilf uns, gute Pächter in deinem Weinberg zu sein.
So bitten wir mit Jesus, unseren Herrn und Bruder. Amen.
Gott hat uns in diese Welt gesetzt und will, dass wir schonend und liebevoll mit der ganzen Schöpfung umgehen. So bitten wir:
1) Für die Regierungen aller Länder: Gib ihnen den Geist der Verantwortung für die Natur und das Wohl ihrer Völker.
2) Für die kirchlichen Gruppierungen: Gib allen Leitern das Gefühl der Verantwortung für die Einheit der Kirche, damit die Botschaft Jesu Christi überall erkannt und angenommen wird.
3) Für die Bauern und Gärtner, Förster und Waldarbeiter, die eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Natur tragen: Gib ihnen die nötige Kraft und die dazugehörige Fähigkeit.
4) Für unsere Kranken: Erhalte ihnen den Geist des Gebetes für die Menschen der ganzen Welt und stärke ihren Glauben an die Kraft des Gebetes.
Wir danken dir, Gott, dass wir mit unseren Anliegen immer wieder vor dich treten dürfen. Hilf der Welt das finden, was sie braucht. So bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Wir dürfen dankbar sein, dass uns die tägliche Nahrung in Überfülle zuteilwird. So sind Brot und Wein kleine Zeichen des Dankes an Gott, und an die arbeitenden Mitmenschen. Es komme der Segen über uns und diese Gaben, damit wir ein Segen für alle werden.
So bitten wir durch Jesus, unseren Herrn und Bruder. Amen.
Guter und treuer Gott. Wir haben miteinander das Abendmahl Jesu gefeiert und dabei seines Lebens, Sterbens und seiner Auferstehung gedacht. Er selber ist bei dieser Feier unter uns.
Wir wollen seine Botschaft in die Welt hinaustragen und hoffen, dass gerade auch durch uns etwas mehr Liebe in die Welt komme.
So bitten wir durch Jesus, unseren Bruder und Herrn. Amen.