China: Religiöses Leben unter staatlicher Kontrolle

Deutschland

25. Mär 2026

Wie können Religionen unter den Bedingungen staatlicher Kontrolle bestehen? Dieser Frage widmet sich die diesjährige Jahresakademie des China-Zentrums e.V. am 16. April 2026 in Sankt Augustin. Die Veranstaltung findet sowohl in Präsenz als auch online als Webinar statt.

China: Religiöses Leben unter staatlicher Kontrolle

Seit jeher ist China ein Land mit großer religiöser Vielfalt. In der Volksrepublik China sind Daoismus, Buddhismus, Islam, Protestantismus und Katholizismus staatlich als Religionen zugelassen. Religiöse Strukturen und Aktivitäten unterliegen strikter Kontrolle durch Partei und Staat, unter anderem durch ein immer enger gestricktes System von Rechtsnormen und Regeln. Wie funktionieren diese Mechanismen? Welche Herausforderungen entstehen dadurch für die Religionsgemeinschaften, und wie gehen sie damit um? Wie weit müssen sie sich anpassen, damit religiöses Leben im gegebenen Kontext weiter möglich ist, und wie wahren sie Eigenständigkeit, Identität und Überzeugungen? Dies soll am Beispiel von Christen und Buddhisten veranschaulicht werden.

Glaubensleben im Rahmen chinesischer Religionspolitik: Herausforderungen für Christen und Buddhisten

Es referieren: 

  • Katharina Wenzel-Teuber, Chefredakteurin der Fachzeitschrift China heute. Informationen über Religion und Christentum im chinesischen Raum (China-Zentrum e.V.)
  • Dr. Carsten Krause, Numata Zentrum für Buddhismuskunde, Universität Hamburg

Die Einführung übernimmt Pater Martin Welling SVD, Direktor des China-Zentrums. Die Moderation liegt bei Renée Rentke (Misereor), stellvertretende Vorstandsvorsitzende des China-Zentrums. Im Anschluss an die Vorträge ist eine Diskussion mit dem Publikum vorgesehen.

Ein besonderer kultureller Akzent wird durch das musikalische Rahmenprogramm gesetzt: Die Musikerin Qin Tang spielt auf der traditionellen chinesischen Guzheng. Im Anschluss an die Veranstaltung sind die Teilnehmenden zu einem Umtrunk mit Imbiss eingeladen.

Datum: 16. April 2026, 15-18 Uhr
Format: Präsenzveranstaltung und Online-Webinar
Teilnahme kostenfrei

Veranstaltungsort (Präsenz):
Aula des Missionspriesterseminars
Arnold-Janssen-Str. 30
53757 Sankt Augustin

Anmeldung (Präsenz):
Anmeldung bis zum 10. April 2026 per E-Mail an: feith@china-zentrum.de
oder über das Online-Kontaktformular.

Online-Teilnahme (Zoom-Webinar):
Registrierungslink: zur Weiterleitung hier klicken.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Teilnehmende ihre Zugangsdaten direkt von Zoom per E-Mail.

Über das China-Zentrum e.V.

Das China-Zentrum e.V. mit Sitz in Sankt Augustin besteht seit 1988 und ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Begegnungen und Austausch zwischen den Kulturen und Religionen im Westen und in China. Mitglieder sind katholische Hilfswerke, Orden und Diözesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien.

Zu den zentralen Aufgaben des China-Zentrums gehören die Information und Bewusstseinsbildung zu Religionen in China, unter anderem durch Publikationen wie die Zeitschrift China heute sowie das E-Journal Religions & Christianity in Today’s China (RCTC) und durch Veranstaltungen wie die Jahresakademie. Darüber hinaus fördert das China-Zentrum den Dialog und die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern, insbesondere im kirchlichen Bereich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Erforschung des Christentums und anderer Religionen im chinesischen Kulturraum, unter anderem in Kooperation mit dem Institut Monumenta Serica.

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