Gottvertrauen und Dienst: Neue Leitung im Distrikt Mosbach

Deutschland

07. Sep 2026

Die neue Leitung in unserem Distrikt Mosbach wurde am 3. September eingeführt. Sie besteht aus Pater Damianus Ria Pay (Distriktoberer), Pater Ivan Lobo (Vizedistriktoberer) und Pater Konrad Liebscher (Admonitor).

Der neue Dietriktobere, Pater Damianus Ria Pay (links), erhät von Provinzial Pater Peter Claver Narh seine Ernennungsurkunde.
Der neue Dietriktobere, Pater Damianus Ria Pay (links), erhät von Provinzial Pater Peter Claver Narh seine Ernennungsurkunde.

Provinzial Pater Peter Claver Narh dankte Pater Ivan Lobo für seinen Dienst als Distriktoberer in den vergangenen zehn Jahren. Dem neuen Distriktoberen, Pater Damianus Ria Pay, gab er Gedanken über den Apostel Petrus und den heiligen Gregor mit auf den Weg – zwei Beispiele von Leitung im Glauben.

Pater Ivan Lobo (links), zuvor zehn Jahre lang Distriktoberer in Mosbach, bleibt der Leitung als Vizedistriktoberer erhalten.
Pater Ivan Lobo (links), zuvor zehn Jahre lang Distriktoberer in Mosbach, bleibt der Leitung als Vizedistriktoberer erhalten.

Mut und Vertrauen

Leitung geschehe nicht aus eigener Kraft, sondern im Vertrauen auf das Wort Jesu.

„Wie Petrus wissen wir: Ohne Christus fangen wir nichts. Petrus vertraut nicht auf sein eigenes Können, sondern auf das Wort Jesu. Seine entscheidende Antwort war: ‚Auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.‘ Das ist das Fundament jeder geistlichen Leitung: das Vertrauen, dass ER derjenige ist, der den Fang schenkt, nicht wir.

Liebe Mitbrüder, so wie Petrus, kennen wir vielleicht auch Situationen, in denen Erwartungen enttäuscht wurden, in denen es mühsam ist, in denen wir uns fragen: „wie geht es nun weiter?“ Hier kommt Jesus zu uns, wie zu Petrus im heutigen Evangelium und schenkt uns neue Hoffnung. So wie Petrus, brauchen wir ihm unser Vertrauen zu schenken und ihm zu gehorchen.“

Pater Konrad Liebscher (rechte) erhält seine Ernennungsurkunde als Admonitor.
Pater Konrad Liebscher (rechte) erhält seine Ernennungsurkunde als Admonitor.

Leitung als Dienst

Gregor, der Tagesheilige, wurde am 3. September 590 zum Bischof von Rom geweiht. Als Papst führte er die Kirche in einer Zeit des Umbruchs – mit Demut, Weitsicht und mit einem tiefen Vertrauen darauf, dass Gott sein Werk auch durch menschliche Hände vollendet.

„Gregor der Große, hat dieses Prinzip des Dienens tief verstanden und vorgelebt. Als Papst zeichnete er sich durch enorme Tatkraft aus, doch den Titel, den er für sich wählte, war nicht der eines Herrschers, sondern: Servus servorum Dei – Diener der Diener Gottes. Er nannte sich selbst Diener der Diener Gottes.

Für ihn war Leitung kein Titel, sondern eine Haltung. Eine Haltung, die Menschen zusammenführt, die Orientierung gibt, die das Evangelium in den Mittelpunkt stellt. Gregor wusste: Leitung gelingt dort, wo sie dem Leben dient und nicht sich selbst.“

Der Provinzial wünschte Pater Damianus für seinen Dienst an der Gemeinschaft, den Menschen und der Sache des Evangeliums „das Gottvertrauen des Petrus und das dienende Herz des Hl. Gregors“.

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