Deutschland
13. Aug 2026
Gott hat uns als Gärtnerinnen und Gärtner der Erde eingesetzt. Wir haben Verantwortung für die Mitgeschöpfe, füreinander und die gemeinsame Lebenswelt. Daran hat eine Mittagsandacht am 11. August in der ökumenischen Lichtkirche auf der Landesgartenschau 2026 erinnert.

Gestaltet wurde die Schöpfungsandacht vom ökumenischen Netzwerk Eine Erde und den SVD Lay Associates Arnold Janssen (SVDLA AJ), der assoziierten Laiengruppe der Steyler Missionare.
Matilda Franz vom Netzwerk Eine Erde trug ein das „Gebet für die Schöpfung“ vor, das Nidia Cielito Meneses, Mitarbeiterin der Landpastoral der Diözese Pasto in Kolumbien, mit ihren Töchtern Neidy Alejandra Solarte Meneses, Nataly Solarte Meneses und Yasmin López Meneses verfasst hat. Darin heißt es:
„Danke, dass wir Gärtnerinnen und Gärtner der Erde sein dürfen, indem wir das Wasser, den Boden, den Wald, das Saatgut miteinander teilen.“
Das ganze Gebet finden Sie im Schöpfungszeit-Kalender 2024 (Link zur PDF).
Maria und Sophie Wego von den SVDLA AJ trugen Fürbitten vor für unseren Umgang mit den natürlichen Ressourcen, etwa Boden und Wasser, den Pflanzen und Tieren, und unseren Mitmenschen, mit denen wir Gemeinsam als Gärtnerinnen und Gärtner die Verantwortung für und die Hoffnung auf das Wunder des Lebens teilen.
Die Lichtkirche ist eine mobile ökumenische Kirche und steht während der Landesgartenschau 2026 in Neuss als Ort für Gebet, Begegnung und Besinnung zur Verfügung. Täglich lädt das Glockengeläut die Besucherinnen und Besucher zu den Mittagsgebeten ein, die von verschiedenen kirchlichen Gruppen gestaltet werden. An den Sonn- und Feiertagen werden Gottesdienste gehalten.