Deutschland
07. Sep 2025
Das Klosterdorf Steyl hat am 7. September seinen traditionellen „Steyler Tag“ gefeiert. Die Klöster, Museen und Gärten öffneten ihre Türen. Im Mittelpunkt stand das Jubiläum 150 Jahre Steyler Missionare.

Das Jubiläum der Ordensgründung markiert zugleich das 150-jährige Bestehen des Klosterdorfs, das aus diesem Anlass 2025 mit vielen Veranstaltungen feiert. Zahlreiche Häuser der Anwohner sind mit 150-Jahr-Fahnen beflaggt. Das Jubiläum lockte in diesem Jahr noch mehr Besucher als sonst aus den Niederlanden und dem grenznahen Deutschland zum Steyler Tag. Sie erlebten die Vielfalt der Ordensgemeinschaften, viel Musik und fröhliche Stimmung.
Das Programm begann mit einem Eröffnungskonzert. Im Schützenmuseum gab es Kinderaktionen. Das Missionsmuseum ließ den berühmten Bären grüßen. Der Weltpavillon gab Einblicke in die Länder Nicaragua und Ghana. Das Kesselhaus zeigte seine historische Ausstellung „150 Jahre Technik in Steyl“. Auch Führungen durch die ehemalige Klosterscheune sowie die neu restaurierten Gewächshäuser fanden großen Anklang.
Die Steyler Missionare, die Steyler Missionsschwestern und die Anbetungsschwestern (Rosa Schwestern) gaben Einblicke in ihr geistliches Leben. Dazu zählten Führungen in der Ober- und Unterkirche des Missionshauses St. Michael sowie Führungen durch die Ausstellung „STEYLER – Was ist deine Mission?“.
Die Unterkirche mit dem Sarkophag unseres Ordensgründers, des heiligen Arnold Janssen, war ein Ort der Begegnung, der Musik und des gemeinsamen Gebets mit Steyler Missionaren. Die Steyler Missionsschwestern führten durch ihr Herz-Jesu-Kloster. Die Anbetungsschwestern, die in Klausur leben, standen für Gespräche mit Gruppen bereit.
An zahlreichen Ständen wurde den Besuchern Kunsthandwerk und Kulinarisches geboten, außerdem Spezialitäten aus den Klöstern der Ordensgemeinschaften und eine Bierverkostung in der jüngst eröffneten Klosterbrauerei.
Fotos: Gregor Czora, Michaela Schneider-Mestrom, Roland Scheid SVD