Deutschland
22. Jun 2025
Laien-Partner aus sieben Ordensprovinzen kamen vom 18. bis 22. Juni 2025 zum ersten Zonentreffen der SVD-Laien der Europa-Zone nach Sankt Augustin. Das Treffen diente der Vernetzung und der vertieften Zusammenarbeit mit der SVD.

Nach den Zonentreffen der ASPAC Zone 2019 und der AFRAM Zone 2022 trafen sich nun die SVD-Laien aus Europa, genauer gesagt aus Spanien, Italien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Deutschland und den Niederlanden. Begrüßt wurde die Gruppe von Pater Peter Claver Narh SVD, Provinzial der deutschen SVD-Provinz, der auch die Grüße des Zonenpräsidenten Pater Marek Vanus SVD überbrachte. Durch das Treffen führten Zonenkoordinator Pater Franz Helm SVD und Zonen-Missionssekretär Pater Xavier Alangaram SVD, der den weitaus größten Teil der Organisation übernommen hatte.
Das Treffen war geprägt von gemeinsamem Gebet, Referaten und Diskussionsrunden. Es blieb dennoch Zeit für einen Kurztrip zum Kölner Dom und einen Kulturabend mit Liedern und Tänzen aus allen sieben Ländern und aus den Philippinen, da einige Teilnehmerinnen dort ihre Wurzeln haben. Höhepunkt war die eintägige Fahrt nach Steyl, bei der neben den Steylern im Missionshaus Sankt Michael auch die Blauen und den Rosa Schwestern in ihren Mutterhäusern besucht wurden.

Donnerstag und Freitag waren geprägt von Vorträgen mit anschließendem Gedanken- und Ideenaustausch in Kleingruppen bzw. in der ganzen Gruppe. Generalmissionssekretär P. Marcelo Cattaneo SVD referierte über „SVD Mission and Lay Partner“, Pater Wojeciech Szypula SVD über „A Symphony of the Word; SVD Lay Partners and the Holy Scriptures“, Pater Franz Helm SVD über „How do we practice our SVD-Charism – JPIC in our life?“ und Pater Martin Üffing SVD über „Mission Animation in Europe“ sowie Pater Xavier Alangaram SVD über „Lay Partner and Fundraising”.
Deutlich wurde in allen Vorträgen und anschließenden Diskussionen, dass es bei allem nicht um die Mission der SVD oder Kirche geht, sondern um die Mission Gottes, um seinen Weg zu den Menschen. Diesen können wir mitgehen und -gestalten, denn wir sind von ihm „gifted to give“, also beschenkt mit der Gabe des Gebens. Die Aufgabe in der Mission Gottes ist eine gemeinsame Aufgabe aller und kein klerikales Vorrecht. Sie wird zudem „glocal“, also aus einer globalen Perspektive lokal umgesetzt. In den Gesprächen wurden zwar nationale Unterschiede deutlich, aber vor allem erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von großem Engagement und Ideenreichtum sowie dem Wunsch und Willen gemeinsam zum Wohle der Menschen etwas zu bewegen.

Den letzten gemeinsamen Tag verbrachte die Gruppe in Steyl, wo Pater Jürgen Ommerborn SVD einen kurzen Überblick über die Anfänge in Steyl gab. Dabei wies er besonders auf die wichtige Rolle der Laien bei der Gründung des Missionshauses und dem Aufbau der SVD hin. Er feierte auch zum Abschluss des Tages mit der Gruppe eine Heilige Messe im Oratorium des Missionshauses St. Michael. Neben einer Führung durch Haus und Garten nutzte die Gruppe die Gelegenheit, die Mutterhäuser der Steyler Missionsschwestern und der Anbetungsschwestern kennenzulernen. Alle Begegnungen dieses Tages, vor allem aber das Gespräch mit zwei Anbetungsschwestern, waren eine Inspiration und Motivation für alle.
„Getroffen – und nun?“ Diese Frage wurde vor der Abreise am Samstagmittag klar beantwortet: Die SVD Laien treffen sich weiterhin auf europäischer Ebene, tauschen sich aus und vernetzen sich. Ein erstes Treffen wird bereits online im September sein. In den wenigen Tagen ist eine Gruppe entstanden, die sich gut verstand und im Geiste Arnold Janssens und der Gründergeneration in Europa unterwegs ist. „Thank you for everything that we have shared during the meeting on these few days. GOD BLESS US ALWAYS.“
Text und Bilder: Maria Wego
Tänze aus aller Welt
Prozession Fronleichnam