Thomas Jossy John MuttathukunnelIch bin Thomas Jossy John. Ich komme auch Indien, aus dem Bundesstaat Kerala in Südindien. Ich bin am 9. Dezember 1980 als ältester Sohn der Familie geboren. Ich habe drei Geschwister. Mein Bruder ist Mitglied des Sicherheitsrats beim Indischen Premierminister. Ich habe noch zwei Schwestern. Sie sind Zwillinge und studieren Informatik. Mein Vater besitzt eine Reisfirma. Meine Mutter war eine Hindi-Lehrerin, aber arbeitet jetzt nicht mehr.
Nach dem Gymnasium begann ich mit meinem Universitätsstudium. An der Universität (University of Mysore) habe ich Englischliteratur, Soziologie und Weltreligionen studiert. 2003 fing ich mein Noviziat an. 2004 kam ich nach Bhopal (Nordindien) zum Philosophiestudium. Philosophie studierte ich zwei Jahre. Während des Philosophiestudiums bekam ich eine Gelegenheit für OTP. Ich habe an erster Stelle Deutschland gewählt und wurde dafür bestimmt. Am 3. Oktober 2006 bin ich in Deutschland angekommen. Ich habe neun Monate die deutsche Sprache gelernt und jetzt bin ich in Dresden, in der Pfarrei St. Antonius.
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Ich hatte den Ehrgeiz als Kind Priester zu werden. Ich habe zwei Onkel, andere Verwandte und auch gute Freunde, die Priester sind. Sie haben meinen Plan Priester zu werden unterschützt. Aber ich habe mich immer gefragt, ob ich bereit bin Priester zu werden oder nicht. Ich wollte eigentlich Weltpriester werden. Der Mensch denkt, aber Gott hat seinen eigenen Plan für alle Manschen. Mit der Unterschützung meiner Familie, vieler Mitbrüdern und meinen Freunden, bin ich bis heute sehr zufrieden, diesen Weg als Steyler Missionar zu gehen.
Jetzt bin ich in Dresden. Da mache ich Overseas Training Programme. Ich freue mich in Dresden zu sein und das Leben zu erfahren. Während der Weinachtzeit bin ich kurz nach Hause geflogen, weil meine Mutter krank war. Jetzt geht es ihr gut. Es war der Anfang des Krebses und die Ärzte sagten, dass er heilbar ist. In Dresden finde ich das Leben sehr schön. Ich war im Seniorenheim drei Monate lang. Es war eine gute Gelegenheit für mich, mit den Senioren zu reden und ihr Leben kennen zu lernen. Viele von ihnen kämpfen gegen Einsamkeit und Stress. Sie haben mir über ihre Vergangenheit erzählt. Noch heute besuche ich das Seniorenheim obwohl ich jetzt im Kindergarten tätig bin. Ich finde diese Zeit sehr wichtig für mich. Es ist meine Chance, eine andere Kultur kennen zu lernen. Ein Priester zu sein in Dresden, finde ich sehr schön. Es ist wirklich ein Missionarisches Leben. Dresden hat nur 4% Katholiken (bei einer halbe Million Einwohner), doch das christliche Dresden ist sehr lebendig. Am Sonntag ist die Kirche voll mit Eltern, Jugendlichen und Kindern.
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